2026


21.März

Stadtarchiv Hilden Personenstandsbücher

Gute Nachrichten für die Familienforschenden unter euch:
Die Hildener Heiratsbücher (1811–1919) sind jetzt online verfügbar!
Nach den Sterbebüchern folgt damit ein weiterer wichtiger Teil der Stadtgeschichte – kostenlos und bequem von zu Hause aus abrufbar. 👀
Ein Projekt dieser Größenordnung wäre ohne zusätzliche Hilfe nicht realisierbar gewesen. Insgesamt sechs ehrenamtliche Helferinnen und Helfer haben in den vergangenen Monaten hunderte Arbeitsstunden investiert - wir bedanken uns ganz herzlich!❤️
Ihr findet die digitalisierten Bestände unter:
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20.März
 
Sammelakten, hilfreich bei der Familienforschung
Sammelakten sind die stillen Helden der Familienforschung. Genealog*innen, Sozialhistoriker*innen und auf Erbrecht spezialisierte Rechtsanwält*innen fragen sie häufig an. Hierbei handelt es sich um Akten, die bei der Beurkundung von Geburts-, Heirats- und Sterbefällen entstehen. Die Sammelakten liefern im Vergleich zu den reinen Urkunden oft zusätzliche wertvolle Informationen für die Familienforschung. Das Stadtarchiv Neuss archiviert Heirats- und Sterbesammelakten - Sammelakten zu Geburtsurkunden haben kaum zusätzliche Informationen.
Sterbesammelakten:
Je nach verwendetem Formular können darin Angaben zu den nächsten Angehörigen enthalten sein oder ein Hinweis darauf, ob zum Zeitpunkt des Todes der Eltern noch lebende Kinder vorhanden waren. Dies bietet einen Anhaltspunkt für Anwält*innen, die Erbschaftsangelegenheiten recherchieren.
Die Sammelakten für die Sterbeurkunden enthalten in der Regel nur eine Sterbefallanzeige und für viele Fälle, besonders früher in den 1900er, gibt es keine Sterbefallanzeige.
Heiratssammelakten:
Je nach Situation des Brautpaares und Jahr der Eheschließung enthalten Heiratssammelakten folgende Informationen:
1. Konsens der Eltern oder des Vormunds bei Männern unter 25 und Frauen unter 24.
2. Gerichtsurteil (richterliche Ergänzung), falls der Konsens bei Weigerung der Eltern eingeklagt wurde.
3. Dispens bei Verehelichung von Ehebrecher*innen, aufgrund deren Ehebruchs eine vorhergehende Ehe aufgelöst wurde.
4. Dispens zur Verehelichung der Frau, wenn diese nach Auflösung einer vorhergehenden Ehe innerhalb der nächsten 10 Monate heiraten will.
5. Eheerlaubnis bei Militärpersonen, Landesbeamt*innen und Ausländer*innen.
6. Heiratskonsens bei Wiederverheiratung einer/s Witwe*rs und Bescheinigung über die Vermögensauseinandersetzung bei Vorhandensein von Kindern aus einer vorhergehenden Ehe.
7. Ermächtigung des/r zuständigen Standesbeamt*in zur Eheschließung vor anderen Standesbeamt*innen.
8. Aufgebotsverhandlungen
9. Geburtsurkunden der Eheleute.
10. Sterbeurkunde eines/r früheren Ehepartner*in.
11. Einsprüche gegen die Eheschließung.
12. Staatsangehörigkeitsnachweis.
13. Zeitung, in der bei Brautleuten aus verschiedenen Standesamtsbezirken das Aufgebot erschienen ist.
14. Verwandtschaftszeugnis.
Das Stadtarchiv Neuss archiviert die Heiratssammelakten (mit vereinzelten Lücken) seit 1888 und jedes Jahr erhalten wir - analog zu den Urkunden - vom Standesamt Neuss neue Sammelakten.
Wenn Sie an der Einsichtnahme in eine bestimmte Sammelakte interessiert sind, beachten Sie bitte zwei einschränkende Dinge:
Leider lässt der Erhaltungszustand vieler Jahrgänge eine Benutzung nicht zu. Dies prüfen wir in jedem Fall individuell.
Aufgrund unserer laufenden Bauarbeiten müssen Sie die Sammelakte (Jahr und Urkundennummer) mindestens 24 Stunden im Voraus per E-Mail (stadtarchiv@stadt.neuss.de) anfordern.
Wenn eine benutzbare Sammelakte existiert, liegt diese dann an Ihrem Besuchstag im Lesesaal bereit. Hierüber werden Sie natürlich im Vorfeld von uns informiert.
 

7.März

DIE KAISERIN AUS DÜSSELDORF 
Am 19. Januar 1720 verstarb Eleonore Magdalena Theresia von Pfalz Neuburg, die älteste Schwester unseres Kurfürsten Johann Wilhelm II. 1655 im Düsseldorfer Schloss geboren, erlangte sie die höchstmögliche Position, die in ihrer Zeit einer Frau offenstand: Sie wurde Kaiserin des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. In Düsseldorf ist sie völlig vergessen worden, was der neue Beitrag auf meiner Webseite ein wenig ändern soll. Hier ist er zu finden:

https://duesseldorfgeschichte.com/2026/01/18/eleonore-magdalena-die-kaiserin-aus-dusseldorf-teil-3/?fbclid=IwY2xjawQZRWBleHRuA2FlbQIxMABicmlkETE2U0F6OGV2NGNDU

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21.Februar

Düsseldorf, Zollstraße 4-6
In einem Aufsatz in der Vereinszeitschrift Düsseldorfer Familienkunde 1976, Heft 4, wird das Haus Düsseldorf, Zollstraße 4-6, seine Geschichte und seine Bewohner in der Vergangenheit vorgestellt. Quellen sind Steuerlisten, Gerichtsprotokolle, Kirchenbuchaufzeichnungen etc. und die 1889 erschienene “Historische Wanderung durch die alte Stadt Düsseldorf“ von Heinrich Ferber, in der er nach archivalischen Quellen „Häusernachrichten“ über die Düsseldorfer Altstadt gebracht hat.
Eine Kopie des Aufsatzes kann bezogen werden bei Monika Degenhard, Krummenweger Str. 26, 40885 Ratingen, Tel. 02102/3 51 96, E-Mail: monika.degenhard@t-online.de
Das Zolltor in Düsseldorf um 1800
Lav. Federzeichnung Stadtarchiv

16.Februar

Alt-Düsseldorf; klein aber fein
Ein Bericht in der Vereinszeitschrift Düsseldorfer Familienkunde 1989, Heft 1, befaßt sich mit der Stadt Düsseldorf in früheren Zeiten und besonders mit den alten Düsseldorfer Ge-schlechtern, die hier besonders mit ihren Siegeln und Wappen vorgestellt werden.
Eine Kopie des Aufsatzes kann bezogen werden bei Monika Degenhard, Krummenweger Str. 26, 40885 Ratingen, Tel. 02102/3 51 96, E-Mail: monika.degenhard@t-online.de
Wappen der Düsseldorfer Familie Zanders 

15.Februar

DNA-Genalogie

Der Familienforscher Tobias A. Kemper hat in etlichen genealogischen Mailinglisten sehr anschaulich und gut verständlich in 4 Folgen über seine eigenen Erfahrungen mit einer DNA-Testung berichtet. Seinen Text, den er dem Pommerschen Greif zur Veröffentlichung auf der Homepage zur Verfügung gestellt hat, wird hier nachfolgend verlinkt. Der Text gibt die persönlichen Erkenntnisse und Meinungen von Tobias Kemper dar und beinhaltet keinerlei Empfehlungen o.ä. durch unseren Verein.

https://www.pommerscher-greif.de/dna-genealogie/

https://www.pommerscher-greif.de/


8.Februar

Konskriptionsliste der in den Jahren 1781-1789 in Kalkum                        geborenen jungen Leute

Zu den Zeiten des Herzogtums Jülich-Berg gab es keine Militärdienstpflicht für die jungen Männer, sondern Söldnerheere. Das änderte sich, nachdem 1806 das Großherzogtum Berg eingerichtet worden war, denn Napoleon brauchte für seine vielen Kriege Soldaten. Diese Soldaten wurden in Konskriptionslisten eingetragen. Die Listen enthalten wichtige personen-geschichtliche Angaben: Vor- und Familienname, Ort, Gewerbe, Geburt, Aufenthalt, Fami-lienstand, ev. Todestag, Name beider Eltern).
In einem Aufsatz in der Vereinszeitschrift „Düsseldorfer Familienkunde Heft 2024/1-2025/4 sind die jungen Leute männlichen Geschlechts, die vom 1.1.1781 bis 31.12.1789 in Ratingen, Oefte, Rath, Lintorf, Homberg, Mündelheim, Velbert, Kalkum, Wittlaer, Angermund, Stockum, Heiligenhaus geboren worden sind und die eingezogen werden sollen, abgedruckt.
Die Hefte können bezogen werden bei Monika Degenhard, Krummenweger Str. 26, 40885 Ratingen, Tel. 02102/3 51 96, E-Mail: monika.degenhard@t-online.de
Bergische Soldaten auf dem Weg nach Rußland 1812 (Archiv d. Berg. Geschichtsvereins, Wuppertal)

31.Januar

Die Vergangenheit entschlüsseln -                                                                          Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) bei Familysearch

Über Möglichkeiten, mit digitaler Transformation und KI die Zukunft der Familiengeschichte mit FamilySearch zu gestalten, referierte Torsten Kux, Area Manager Europe, FamilySearch International. Der Vortrag des Ahnenforscher Stammtisches Unna kann bei Youtube unter folgendem Link aufgerufen werden: https://www.youtube.com/watch?v=Hmz-b9rQOLQ


14.Januar

Landesarchiv NRW, Abt. Ostwestfalen-Lippe

522 Karteikästen mit insgesamt ca. 770.000 Karteikarten – seit Jahrzehnten ein vielfach genutztes Nachschlagewerk in unserem Lesesaal, und jetzt online verfügbar!! Es handelt sich um unsere Kirchenbuchkartei, nach Kirchengemeinden geordnet, nach Taufen, Konfirmationen, Heiraten und Beisetzungen differenziert und alphabetisch sortiert.
Einfach über www.archive.nrw.de die Seite der Abteilung OWL des Landesarchivs ansteuern und unter „Neuigkeiten“ dem dort abgelegten Link folgen!
Und keine Angst: die Kartei wird natürlich nicht im Lesesaal abgebaut, sie bleibt selbstverständlich erhalten.

3.Januar

Archion
Am 1. Januar 1876 begannen im damaligen Deutschen Reich die Standesämter ihre Arbeit. Seitdem werden Geburten, Eheschließungen und Sterbefälle staatlich erfasst.
2026 jährt sich dieser Schritt zum 150. Mal. Doch der Weg dahin war schrittweise:
• 1870 führte das Großherzogtum Baden als Vorreiter die staatliche Personen-standführung ein
• 1874 folgte Preußen
• 1876 wurde sie im gesamten Deutschen Reich verbindlich
Lange vor den Standesämtern hielten die Kirchen das Leben der Menschen fest. Tauf-, Trau- und Begräbnisbücher waren über Jahrhunderte hinweg die einzigen Aufzeichnungen zum Personenstand in Deutschland. Mit der Einführung der Standesämter übernahm der Staat diese Aufgabe – die Kirchenbücher blieben jedoch weiterhin bestehen und sind heute unverzichtbar für die Familienforschung.
Wer vor 1876 nach seinen Vorfahren sucht, kommt an Kirchenbüchern meist nicht vorbei. Sie sind kein Relikt der Vergangenheit, sondern der Schlüssel zu unseren Wurzeln. ARCHION macht dieses einzigartige kirchliche Erbe online zugänglich – für alle, die die Geschichte der Vorfahren erforschen möchten.
 
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