2021


Militärdienst für die Franzosen - Heerdter Bürger 1801- 1814

Während der Zugehörigkeit unserer Heimat zum Kurfürstentum Köln bestand für die Bewohner keine Militärdienstpflicht. Das wurde aber anders beim Übergang zur Franzosenherrschaft nach der Französischen Revolution. Nunmehr wurden auch unsere jungen Männer in das französische Heer eingereiht. Besonders Napoleon brauchte für seine Kriege immer wieder Soldaten, um sein Heer zu vergrößern und die entstehenden Lücken auszufüllen. Von der Militärverwaltung wurde zunächst die Anzahl der Wehrpflichtigen der jeweiligen Gemeinde festgestellt. Im Landesarchiv NRW in Duisburg gibt es zur Mairie Heerdt, Departement Roer, detaillierte Namenslisten von 1801 bis 1814 (13 Jahre lang) über die Wehrpflichtigen, in denen auch die Gründe für die Ausmusterung notiert wurden. Für die Familienforschung sind natürlich alle diese Details wertvoll.

In den Heften der Vereinszeitschrift „Düsseldorfer Familienkunde“ 2008/3 und 4 und 2009/1 sind diese Namenslisten der Heerdter Wehrpflichtigen aufgelistet. Die Hefte können bezogen werden bei Monika Degenhard, Krummenweger Str. 26, 40885 Ratingen, Tel. 02102/3 51 96, E-Mail: monika.degenhard@t-online.de.

Auszug aus der Liste:

1808

Nackaten

Johann Heinrich

Heerdt

Nr. 119: Wehrpflichtiger Tirailleur bei der Garde

1809

Heyers

Johann Joseph

Heerdt

Nr. 116: Untauglich wegen mangelnder Größe

1809

Pütz

Johann Joseph

Heerdt

Nr. 120: Im Depot: hat einen Bruder bei der Armee


Völkerschlacht bei Leipzig 16.10.1813. Stich nach einer Zeichnung des Augenzeugen Christian G. H. Geißler


Huldigungsliste des Amtes Mettmann vom 27.-29. November 1730

Die Huldigungsliste ist eine Art Bevölkerungsliste; hier leisteten die Bürger beim Regierungswechsel dem Landesherrn den Treueeid. Die Huldigungsliste von 1730 in Jülich-Berg ist eine Eventualhuldigung, d.h. der Kurfürst Karl Philipp hatte mit Erlass vom 21.7.1730 eine Eventual-Erbhuldigung für seinen Bruder Franz Ludwig, Erzbischof und Kurfürst von Mainz, als künftigen Landesherren von Jülich-Berg angeordnet. Die Liste gibt kein lückenloses Verzeichnis der Bevölkerung wieder, denn es huldigten in der Regel nur die Haushaltungsvorstände, doch gibt sie einen Überblick darüber, welche Familien damals in Mettmann wohnten. Die Huldigungsliste befindet sich im Landesarchiv NRW in Duisburg. Sie wurde in der Vereinszeitschrift „Düsseldorfer Familienkunde“ 2001, Heft 3 und 4, und 2002, Heft 1 und 2, abgedruckt. Kopien der Listen können bezogen werden bei Monika Degenhard, Krummenweger Str. 26, 40885 Ratingen, Tel. 02102/3 51 96, E-Mail: monika.degenhard@t-online.de

Auszug aus der Liste:

Freyheit Medtman:

Bausenschmaldt                                              Henrich

Blanck zu Hornshauß                                      Arnoldus

Breidtbach                                                      Conradt

Burg im Gintherguth                                       Adolff

Clevenhauß (Rath)                                          Engel

Drenck, ahn der                                              Joahnn Jacob

Grundt zu Haugenhauß                                  Peter

Güdenhauß ahn der Lütgesheide                    Lütgen

Haßell (Scheffe)                                              Johann

Haug (Scheffe)                                              Johannes

Hermeshauß                                                    Johannes

Hoff, ahm Kurßhauß                                      Hanß Peter

Holtershoff ahm Kurßhauß                             Peter

Horster ahm Traubendahl                               Adolff

Hoxschmalt                                                     Gordt

Hubbertzkaul                                                  Tonnes

Juffernbroich zu Untenotzbach                      Johannes


Mettmann auf der Preußischen Uraufnahme (1836-1850) Nr. 4707


Das Bürgerbuch von Kaiserswerth

Das Kaiserswerther Bürgerbuch kann im Landesarchiv NRW in Duisburg eingesehen werden. Es beginnt 1558 und endet 1768.

Die Bürgeraufnahmen für die Neubürger einer Stadt wurden im Bürgerbuch aufgezeichnet. In der Regel kam nur ein kleiner Kreis der Einwohner als Bürger in Frage. Der Bewerber musste ehelich geboren, christlichen Glaubens und ein ehrliches Gewerbe – früher auch Grundbesitz – nachweisen. Bei der Einbürgerung musste der Neubürger den Bürgereid schwören, ein Bürgergeld bezahlen und – in den meisten Fällen – einen Ledereimer für die Brandbekämpfung abliefern.

Bürgersöhne mussten, wenn sie mit 24 Jahren volljährig geworden waren, ebenfalls den Bürgereid schwören. Für Auswärtige erleichterte die Heirat mit einer Bürgerstochter die Aufnahme in die Bürgerschaft.

Diese Bürgeraufnahmen von Kaiserswerth sind in der Vereinszeitschrift „Düsseldorfer Familienkunde“ von Heft 1/2003 bis Heft 1/2007 abgedruckt. Kopien der Listen können bezogen werden bei Monika Degenhard, Krummenweger Str. 26, 40885 Ratingen, Tel. 02102/3 51 96, E-Mail: monika.degenhard@t-online.de.

Auszug aus der Liste:

D’Alff, Peter (Dominus)                               1650, Seite 156R

von Angermundt, Wilhelm                            1644, Seite 139R

von Anhalt, Jan (Hamecher)                          1631, Seite 97

Arbeiter, Rutger von Loßen                          1627, Seite 89

Balckhausen, Gerardus (Meister)                  1650, Seite 156R

Barß, Abraham (1/2 Jahr Ausstand)              1642, Seite 133

Barß, Abraham (von Nimwegen)                  1644, Seite 139R

Becker, Friedrich                                           1652, Seite 159R

Becker, Friedrich                                           1653, Seite 160R/161

Bercks, Wilhelm                                            1637, Seite 119

Bergfeld, Daniel                                            1647, Seite 150

Bergfeldt, Lenhard                                        1645, Seite 144


Ansicht von Kaiserswerth vor 1702 nach einem holländischen Stich


"Handschriften lesen lernen mit einem Schulschreibheft von 1822“

Die Virtuelle Vestische Geschichtswerkstatt freut sich, mit der zweiten,
völlig neu überarbeiteten Auflage des Lesepaukers 1 ein Konzept zum
informellen Lernen bei der Entzifferung von Handschriften, durch die
Einbindung eines Briefbüchleins mit über 80 verschieden ausgeprägter
Handschriften für Werktagsschulen (1838), vorlegen zu können.
Behandelt werden zeitgemäße Themen in hochdeutscher Alltagssprache, in
bekannten Örtlichkeiten, als Hilfestellung und Verankerung einzelner
wiederkehrender Buchstaben und Silben.

Bei den Briefübungen im Schulheft einer Schülerin der Elementarschule in
Lippramsdorf aus dem Jahre 1822 wird thematisiert die regionale
Sprachlehre in der Behandlung von Buchstaben, Silben und Wörtern, wie
auch der Aufbau der Satzteile und der Grammatik. Beschrieben wird ebenso
die zeitliche Rechtschreibung und der Einsatz des runden oder spitzen s
und des Eszett oder scharfen S an der richtigen Stelle.
Gechildert wird die Vorbildung der zu der Zeit in Lippramsdorf bei
Haltern tätigen Lehrer und das Schulwesen um 1782 im Vest Recklinghausen
und die Schulstruktur um Haltern zu Anfang des 19. Jahrhunderts.

Im bebilderten Anhang beschrieben werden Schreibschriften, Gänsekiele
und deren Bearbeitung mit dem Federmesser, wie auch die richtige
Schreibhaltung und die Herleitung der Kanzlei- und Kurrentschrift durch
den Schreibmeister Mathey.
INFO:
Das 276 Seiten starke Hardcover-Buch im A 4 Hochformat wird nach
bestellter Auflage gedruckt und kann bis zum 13.04.2021 für 31,50 Euro
plus Versandkosten vorbestellt werden bei Dagmar Krauß, E-Mail.:
dagmar.krauss@tu-dortmund.de <mailto:dagmar2.krauss@tu-dortmund.de>


Liste der Höchstbesteuerten des Kantons Ratingen aus dem Jahre 1812

In den Akten des Großherzogtums Berg im Landesarchiv NRW in Duisburg befinden sich Listen der sogenannten „Notablen“, der Höchstbesteuerten, aus den Kantonen des Rheindepartements. Diese Listen der Höchstbesteuerten anzufertigen, wurde durch ein kaiserliches Dekret vom 15.3.1812 befohlen. Demnach sollten die Steuerdirektoren der einzelnen Departements die Listen nach den Heberollen von 1812 anfertigen lassen. Die Listen enthalten Namen, Vornamen, Stand, Kanton und Wohnort des Steuerpflichtigen.

In der Vereinszeitschrift „Düsseldorfer Familienkunde“ 2016/Heft 2 ist die Liste des Kantons Ratingen abgedruckt. Dazu gehörten damals die Mairie Ratingen, die Mairien Eckamp, Mintard, Angermund und Kaiserswerth.

Das Heft kann bezogen werden bei Monika Degenhard, Krummenweger Str. 26, 40885 Ratingen, Tel. 02102/3 51 96, E-Mail: monika.degenhard@t-online.de.

                                               Notables du Canton de Ratingen

 

Name u. Vorname 

des „Notablen“            

          

         Stand

Kanton       

Gemeinde  

Steuerbetrag

1

Brügelmann, Guill.

Negociant <Händler>

Ratingen

Eckamp

1562

2

Rademacher, Henri

Propriétaire <Grundbesitzer>

id.

Serm

560

3

Kimpenhaus, Sire

id.

id.

Bracht

437

4

Brors, Henri

id.

id.

Bockum

382

5

von Katz

id.

id.

Breidscheid

368

6

Thomashof, j. Guill.

id.

id.

Bracht

355

7

Kelz, Gerard

id.

id.

Lohausen

352


Haus zum Haus bei Ratingen (16. Jh.). Federzeichnung von G. A. Fischer 1892


Familienregister der Pfarre Heerdt aus dem Jahre 1744

Hans Heubes hat in Heft 3/1979 der Vereinszeitschrift „Düsseldorfer Familienkunde“ ein Familienregister der Pfarre Heerdt aufgelistet. Der Heerdter Pfarrer hatte 1744 diesen „Statusanimarum“ von Heerdt erstellt. Das Einwohnerverzeichnis beinhaltet auch die Kinder unter12 Jahren. Eine Kopie des Aufsatzes kann bezogen werden bei Monika Degenhard, Krummenweger Str.26, 40885 Ratingen, Tel. 02102/3 51 96,E-Mail: monika.degenhard@t-online.de.

Auszug aus der Liste:

Antzel: Oberkassel: Andreas Antzel / Maria Dresen

Aretz: Oberkassel: Michael Aretz / Maria Kloven uxor / Anna Sophia filia 1745 Aug. / Maria Christina 1746 Dez. / Benedictus 1749 Mart.

Die Kirche in Heerdt (J. Bellut 1874)


Die Hauptleute und Zugführer der Düsseldorfer Bürgerwehr im Jahre 1848

Am 17.3.1848 wählten die Düsseldorfer Schützen ihren neuen Vorstand. Vorsitzender wurde der Textilkaufmann Lorenz Cantador. Während der Versammlung traf aus Berlin die Nachricht vom Ausbruch der Revolution ein. Wenige Tage später wurde die Bürgerwehr aufgestellt, der die Sebastianer-Schützen geschlossen beitraten. Zum Chef der Truppe wurde Lorenz Cantador berufen. In Heft 2/1998 der Vereinszeitschrift „Düsseldorfer Familienkunde“ hat Jakob Kau die Namen der Hauptleute der Bürgerwehr sowie die Namen der Zugführer und ihrer Stellvertreter aufgelistet.Eine Kopie des Aufsatzes kann bezogen werden bei Monika Degenhard, Krummenweger Str.26, 40885 Ratingen, Tel. 02102/3 51 96, E-Mail: monika.degenhard@t-online.de.

Auszug aus der Liste:

Hauptmann Geh. Rat Arndts

Stellvertreter Karl Hilgers

Zugführer Dachdeckermeister Fuchs

Stellvertreter Kaufmann Knein

Lorenz Cantador, Chef der Düsseldorfer Bürgerwehr 1848. Scherenschnitt von Müller?,  Stadtmuseum Düsseldorf.


Steuerpflichtiger Grundbesitz in Derendorf um 1738

Das Düsseldorfer Stadtarchiv besitzt ein aus dem Jahr 1738 stammendes Verzeichnis der steuerpflichtigen Häuser in der „stadt Düßeldorff und auswendigen Vier kierspelen, als nemblich Hamm Und steinen, Volmerswerth, Bilk und Derendorff“. In der Vereinszeitschrift „Düsseldorfer Familienkunde“ 1974, Heft 4, hat Jakob Kau den steuerpflichtigen Grundbesitz um 1738 in Derendorf aus dieser Quelle aufgelistet. Eine Kopie des Aufsatzes kann bezogen werden bei Monika Degenhard, Krummenweger Str.26, 40885 Ratingen, Tel. 02102/3 51 96, E-Mail: monika.degenhard@t-online.de.

Auszug aus der Liste:

her hofrath Kyllman haus und erb 35 rthl 20 alb 2h

wittib wehebusch zwey häuser 10 rthl

Hilgerus Gehay haus und erb 7 rthl

peter Sommers haus 8 rthl

Erläuterung: rthl=Reichstaler, alb=Albus, h=Heller

Bild: Pastorat in Derendorf 1817. Zeichnung v. Cl. M. Weyhe


Verzeichnis der in fremden Diensten sich befindenden und der Conscription vom Jahre 1806 unterworfenen Individuen

1806 wurde das Großherzogtum Berg aus dem bisherigen Herzogtum Berg und dem rechtsrheinischen Teil des Herzogtums Kleve gebildet. Seit dieser Zeit gab es die Militärdienstpflicht für junge Männer. Die Militärverwaltung stellte Rekrutierungslisten nach Altersklassen für die Armee auf. Diese Listen werden im Landesarchiv NRW in Duisburg aufbewahrt. Eine dieser Listen, welche die jungen Männer aus dem Bereich Düsseldorf verzeichnet, die sich in fremden Militärdiensten befinden, wird hier gezeigt. Sie wurde am 6.7.1807 in Düsseldorf erstellt. Diese Liste ist in der Vereinszeitschrift „Düsseldorfer Familienkunde“ 2019, Heft 4, abgedruckt. Eine Kopie des Aufsatzes kann bezogen werden bei Monika Degenhard, Krummenweger Str. 26, 40885 Ratingen, Tel. 02102/3 51 96, E-Mail: monika.degenhard@t-online.de.

Auszug aus der Liste

Familienname           Taufname         Geburtszeit      In welchen Diensten                                                                                                     sie sich befinden

 

 

1781

 

Reuter

Joh. Henr.

28. Jan.

in königlichen bayer. Diensten

Heubes

Joh. Wilh. Leon.

11. Febr.

dito

Saur

Christ. Franz Jos.

2. Ap.

Chyrurg. pract. dito beim 3. leichten Infanterie Regiment

d’Harold

Mar. Adelh. Fran.

24. May

Officier in österreichischen Diensten

von Mylius

Fr. Pet. Mich. Jos.

29. Sept.

Officier bei dito im Rgmt. Coburg

 


Informationen zu Personen aus Düsseldorf im 18. Jahrhundert aus dem Quittungsbuch des Ministers von Schaesberg

Im Düsseldorfer Jahrbuch 1980, Band 57/58,Seite 114, beschreibt Leo Peters anhand des Quittungsbuchs der Ministerfamilie von Schaesberg 1707-1723 „Adeliges Stadtleben im Düsseldorf des Kurfürsten Johann Wilhelm“. Johann Friedrich Graf von Schaesberg war Finanzminister unter Jan Wellem. Er lebte mit seiner Familie in der Ritterstr. 16/18 in Düsseldorf. Das Quittungsbuch, das von 1707 bis 1723 von ihm geführt wurde, gibt ein Bild vom Leben des Düsseldorfer Hofes zu der Zeit. In diesem Buch haben Handwerker, Kaufleute, Hofbedienstete, Fuhrleute etc. quittiert, wenn sie Dienstleistungen erbracht oder Waren geliefert hatten. Damit ist das Buch eine wertvolle personengeschichtliche Quelle für Düsseldorf von1707 bis 1723. Diese Personen sind in der Vereinszeitschrift „Düsseldorfer Familienkunde“ 4/2017, aufgelistet. Eine Kopie des Aufsatzes kann bezogen werden bei Monika Degenhard, Krummenweger Str. 26, 40885 Ratingen, Tel. 02102/3 51 96, E-Mail: monika.degenhard@t-online.de.

Auszug aus der Liste:

Baden, Balthasar

Kranenmeister

1711-1718

∞ 1711 Johanna Elisabeth Fürsprach (2)

Beckmann, Hilger

Schreinermeister

1707

H. Beckmann verkaufte 1712 sein Haus „Zum Grafenberg“, Hunsrückenstr. 18, an Peter Cremer ∞ Catharina Odilia Gohrs (1)

Bergs, Stephan

Schrödermeister

1711-15

 

Broichmans, Adolf

Ofenschmierer

1716-17

 

Busch, Michel

Korbmacher

1714

∞ 1707 Helene Johanna Harsche (2)

 


Sonderfälle in der Familienforschung bei Eheschließungen (Verwandtenehen, konfessionelle Mischehen)

Herr Blömer gibt einen geschichtlichen Abriss über die Verwandtenehe in der Geschichte. Diese wurde zu Anfang weitgehend gestattet. Später legte das Konzil von Trient im 16. Jahrhundert endgültig fest, welcher Verwandtheitsgrad ein Ehehindernis war: Verwandtschaft im 2., 3. und 4 Grad. Von diesen Ehehindernissen konnte das bischöfliche Ordinariat Dispens erteilen. Diese Dispense sind natürlich für Familienforscher interessant.

Weiterhin behandelt Herr Blömer die konfessionelle Mischehe, die in Jülich-Berg wegen des Nebeneinanderlebens beider Konfessionen häufig war. Bei diesen Eheschließungen setzte sich bei der Bestimmung der Konfession der Kinder bis ca. 1820 folgende Regel durch: die Söhne hatten die Konfession des Vaters, die Töchter die der Mutter. Er geht dann noch auf die Änderungen in preußischer Zeit ein.

Der Aufsatz ist in der Vereinszeitschrift „Düsseldorfer Familienkunde“ 2001, Heft 3, erschienen. Eine Kopie des Aufsatzes kann bezogen werden bei Monika Degenhard, Krummenweger Str. 26, 40885 Ratingen, Tel. 02102/3 51 96, E-Mail: monika.degenhard@t-online.de.

Hans Sebald Beham: Bauernhochzeit (16. Jh.)


Huldigungsliste 1730 für die Honschaft Lintorf

Die Huldigungsliste befindet sich im Landesarchiv NRW in Duisburg. Anlass für den Treueeid der Untertanen war die Eventualerbhuldigung für Franz Ludwig, Erzbischof und Kurfürst von Mainz, die Karl Philipp, Herzog von Jülich-Berg, 1730 anbefohlen hatte, weil er fürchtete, ohne männlichen Erben zu sterben. Zur Huldigung aufgerufen waren die „Bürger, Einwöhner, Pfächter, Beywöhner, junge Manspersohnen und Söhne, so von zwantzig oder mehr Jahren“. Der Aufsatz ist in der Vereinszeitschrift „Düsseldorfer Familienkunde“ 2002, Heft 4, erschienen. Das Heft kann bezogen werden bei Monika Degenhard, Krummenweger Str. 26, 40885 Ratingen, Tel. 02102/3 51 96, E-Mail: monika.degenhard@t-online.de. Auszug aus der Liste „Auß dem Landgericht Bruggen und Honschaft Lintorff“

H. Pastor Notbeck in der Wiedenhoffen

H. Lieutnant Hermanß auff der Beck

Johan Adolff Sentgen zu Kornß,

Scheffen Henrich Ritterskamp zu Jungholtz,

Scheffen Erwin ahm Rham

Herman Fuß zu Helpenstein

Johann aufm Ritterskamp

Bildunterschrift: Lintorf auf der Karte der Rheinlande von Müffling (1824) Nr. 4606


Hilfe zur Familienforschung: Verwandtschaftsgrade, Verwandtschafts-bezeichnungen und -beziehungen, (PDF)


Was machte Großvater in der Nazizeit? Eine Anleitung zur Recherche.

Krieg und Faschismus sind lang vorbei. Aber beides scheint in vielen Familien fortzuwirken. Was war damals los, warum sind meine Eltern "so komisch"? Kinder, Enkel, Enkelinnen suchen - wie sie das machen, was sie herausfinden, das lesen Sie hier.


Das Lagerbuch von St. Nikolaus in Düsseldorf-Himmelgeist

Lagerbücher werden von der Grundherrschaft oder einer bestimmten Herrschaft zur Feststellung der fälligen Abgaben einzelner Grundstücke angelegt, für die der Grund- oder Landesherr Besitzrechte hatte. Im Pfarrarchiv von St. Nikolaus zu Himmelgeist befindet sich das Lagerbuch der Pfarre. Udo Oerding hat in der „Düsseldorfer Familienkunde“ eine Abschrift des Inhaltsverzeichnisses und des alphabetischen Namensregisters aufgelistet. Der Aufsatz ist in der Vereinszeitschrift „Düsseldorfer Familienkunde“ 1980, Heft 3, erschienen. Eine Kopie des Aufsatzes kann bezogen werden bei Monika Degenhard, KrummenwegerStr. 26, 40885 Ratingen, Tel. 02102/3 51 96, E-Mail monika.degenhard@t-online.de.

Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis Nr. 34:                                         Anniversarienstiftungen unter Pastor Haugh, eingetragen vom Küster Mathias Tietz, für: Bernd auf der Gassen S. 96; Adolf Conen S. 96; Werner Hamm, Pastor in Himmelgeist S. 97; Henrich Conen S. 9.

Bildunterschrift: Karte von Himmelgeist 1786 (Landesarchiv NRW, Stift Gerresheim, Akten 44a)


Alt-Düsseldorfer Zeitungen von 1769 - 1770

Hans Heubes stellt in seinem Aufsatz „Alt-Düsseldorfer Zeitungen“ aus diesem Zeitraum vor. Er erläutert ihren Inhalt an vielen Beispielen, z.B. aus den „Gülich und Bergischen wöchentlichen Nachrichten“ vom 2. - 9. Mai 1769 in der Rubrik “Bey hiesiger Residenz den Rhein auf-und ab passirt und angekommene Schiffe“. Der Aufsatz ist in der Vereinszeitschrift „Düsseldorfer Familienkunde“ 1974, Heft 2, erschienen. Eine Kopie des Aufsatzes kann bezogen werden bei Monika Degenhard, KrummenwegerStr. 26, 40885 Ratingen, Tel. 02102/3 51 96, E-Mail monika.degenhard@t-online.de.

Anton Knipsheer nacher Cöllen mit Holtz Waaren,                                                     Jan Weil nacher Cöllen mit schwartzem Brand,                                           

H. Hubel von Grimlinghausen dahier mit Früchten angekommen,                     

Wilh. Kehr von Cöllen nacher Holland mit Oberländischen Waaren

Bildunterschrift: Düsseldorfer Zeitungen (Heubes-Archiv)


Uneheliche Kinder in Kirchenbüchern und Standesamtsurkunden

In seinem Aufsatz unterscheidet Alfred Blömer zwischen vorehelich erzeugten und auf die Dauer unehelichen Kindern. Zuerst berichtet er über die Beurkundung der unehelichen Kinderin den Kirchenbüchern bis ca. 1800 und weiterhin über die Beurkundung in jüngerer Zeit (seitca. 1770). An vielen Beispielen zeigt er, wie es seit 1770 schwieriger geworden ist, den Kin-desvater zu ermitteln.Der Aufsatz ist in der Vereinszeitschrift „Düsseldorfer Familienkunde“ 1997, Heft 1, erschie-nen. Das Heft kann bezogen werden bei Monika Degenhard, Krummenweger Str. 26, 40885 Ratingen, Tel. 02102/3 51 96, E-Mail: monika.degenhard@t-online.de.

Bildunterschrift: Wochen- und Kinderstube, Holzschnitt v. Meister d. Egenolffschen Offizin


Genealogische Auswertung von Gerichtsakten – Prozessakten, Kauf- und Erbungsbüchern

In seinem Aufsatz stellt Alfred Blömer ausführlich Schöffengerichte, Appellationsgerichte und das Reichskammergericht vor. Genealogisch ergiebig sind Akten beim Appellationsgericht und die Kauf- und Erbungsbücher. Alfred Blömer erläuterte mit vielen Beispielen, wie man diese Akten für familiengeschichtliche Zwecke auswerten kann. Der Aufsatz ist in der Vereinszeitschrift „Düsseldorfer Familienkunde“ 1991, Heft 1 und 2, erschienen. Die Hefte können bezogen werden bei Monika Degenhard, Krummenweger Str. 26, 40885 Ratingen, Tel. 02102/3 51 96, E-Mail: monika.degenhard@t-online.de.

Bildunterschrift: Richter und Zeugen, Holzschnitt 16. Jh.


Patennamensitte oder Erb- und Leitnamensitte

In diesem Aufsatz beschreibt Alfred Blömer an Hand vieler Beispiele die Patennamensitte und die Erb- oder Leitnamensitte. Letztere besagt, dass bei der Namensgebung der neugeborenen Kinder eine bestimmte vorgeschriebene Reihenfolge eingehalten wird: der 1. Sohn heißt wie der Großvater väterlicherseits, der 2. Sohn heißt wie der Großvater mütterlicherseits, die 1. Tochter heißt wie die Großmutter mütterlicherseitsdie 2. Tochter heißt wie die Großmutter väterlicherseits. Blömer erläutert auch die Sonderfälle bei dieser Namensgebung und beschreibt, welche Hilfe sie bei der richtigen Bestimmung der Vorfahren sein kann.Der Aufsatz ist in der Vereinszeitschrift „Düsseldorfer Familienkunde“ 1984, Heft 2, erschienen. Das Heft kann bezogen werden bei Monika Degenhard, Krummenweger Str. 26, 40885 Ratingen, Tel. 02102/3 51 96, E-Mail: monika.degenhard@t-online.de.

Bildunterschrift:Die Taufe, Holzschnitt 15. Jh.

 

 

 

« vorige Seite Seitenanfang nächste Seite »

Powered by CMSimple | Template: ge-webdesign.de | Login