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Düsseldorfer Verein für Familienkunde e.V.

2020

Liste der Höchstbesteuerten des Kantons Ratingen aus dem Jahre 1812

In den Akten des Großherzogtums Berg im Landesarchiv NRW in Duisburg befinden sich Listen der sog. „Notablen“, der Höchstbesteuerten, aus den Kantonen des Rheindepartements. Diese Listen der Höchstbesteuerten anzufertigen, wurde durch ein kaiserliches Dekret vom 15.3.1812 befohlen. Die Steuerpflichtigen wurden nach der Höhe ihrer Quoten eingeschrieben, so dass der am höchsten Besteuerte am Anfang steht. Die Liste enthält Namen, Vornamen, Stand, Kanton und Wohnort. Foto: Auszug aus der Liste des Kantons Ratingen. Dazu gehörte damals die Mairie Ratingen, die Mairien Eckamp, Mintard, Angermund und Kaiserswerth. (Quelle: Landesarchiv NRW, Abt. Rheinland, Großherzogtum Berg Nr. 09756)

Die Liste ist in der Schriftenreihe der „Düsseldorfer Familienkunde“ 2016, Heft 2, abgedruckt. Das Heft kann bezogen werden bei Monika Degenhard, Krummenweger Str. 26, 40885 Ratingen, Tel. 02102/3 51 96, E-Mail: monika.degenhard@t-online.de.

 

 

Bild: Haus zum Haus Ratingen 16 Jh. (Federzeichnung v. G. A. Fischer 1892)

Die Huldigungsliste von 1730/31 für Düsseldorf

Am 21.7.1730 hatte Kurfürst Carl Philipp eine Eventual-Erbhuldigung für seinen Bruder Franz Ludwig, Erzbischof und Kurfürst von Mainz, als künftigen Landesherrn von Jülich-Berg angeordnet. Diese personengeschichtliche Quelle hat Dr. Burghardt bearbeitet. Die Liste (Foto) enthält ca. 1100 Namen der „einwendigen“ Düsseldorfer Bürger. In der Huldigungsliste wurden die Bürger nach der Reihenfolge der Straßen aufgeführt. Dr. Burghardt hat die Namen durchnumeriert und sie in alphabetische Reihenfolge gebracht. Neben den Namen enthält die Liste die Straße, in der der Bürger wohnt, und die Nummer, die anzeigt, an welcher Stelle er in der Huldigungsliste steht. So kann man gesuchte Personen schnell finden. Die Huldigungsliste ist in der Schriftenreihe der „Düsseldorfer Familienkunde“ 1997, Heft 3, bis 1998, Heft 3, abgedruckt. Die Hefte können bezogen werden bei Monika Degenhard, Krummenweger Str. 26, 40885 Ratingen, Tel. 02102/3 51 96, E-Mail: monika.degenhard@t-online.de.

 
 

Bild: Düsseldorf, Ansicht der Rheinfront, 2. Hälfte d. 19. Jh., Sammlung Wietzorek

Besuch im „Center für Familiengeschichte“ von FamilySearch in Dortmund   

Am 9.3.2020 besuchten 16 Mitglieder des „Düsseldorfer Vereins für Familienkunde e.V.“ das Center für Familiengeschichte in Dortmund. Das Center hat 12 PC-Arbeitsplätze, an denen wir von vier Mitarbeitern bei unseren genealogischen Forschungen betreut wurden. Das Center besteht seit über 30 Jahren. Es startete 1988 in den Kellerräumen des Gemeindehauses der „Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage“ als Begegnungsstätte für Familienforscher. Herr Palmüller stellte zuerst in einer Power-Point-Präsentation die Suchmöglichkeiten auf der Homepage www.familysearch.org vor. FamilySearch wurde bereits 1894 gegründet. Seit 1922 finden Indexierungen statt. 1938 begann die Microverfilmung von Kirchenbüchern und Standesamtsunterlagen, 1998 fing man mit derDigitalisierung an und seit 1999 ist die Webseite online. Neben dem Computer-Raum gibt es in Dortmund noch einen kleinen Besprechungsraum, in dem auch ein Gerät für kostenlose Digitalisierung von Büchern und Fotos steht. In einem weiteren Raum können Sprachaufnahmen erfolgen, um sie für die Nachwelt zu erhalten. Sie können ggfs. zum Stammbaum auf FamilySearch hochgeladen werden. Auf den Computern im Center können auch kostenlos die Seiten von Geneanet https://de.geneanet.org/ , MyHeritagehttps://www.myheritage.de/ , Ancestry https://www.ancestry.de/ und das Portal für katholische Kirchenbücher http://data.matricula-online.eu/de/ von den Besuchern eingesehen werden. FamilySearch hat auch eine Hotline für Benutzer in deutscher Sprache 00-800-1830-1830. Adresse des Centers: Carl-von-Ossietzky-Str. 5, 44225 Dortmund, Tel. 0231-72 50 5628, www.cffg-dortmund.org

Schülerliste einer Düsseldorfer Privatschule 1832

Im Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland in Düsseldorf befindet sich in der Archivale Nr. 114 eine Liste der „Schüler der Crumbachschen Schule“. Der Gründer der Schule, Anton Heinrich Crumbach, geboren am 23.5.1791 in Ratingen, war der Sohn des Ratinger Schuldirektors Johann Jakob Crumbach und der Johanna Agnes Blödgen. Die Schule befand sich in Düsseldorf auf der Wallstraße 694. Anmerkung: zur damaligen Zeit wurden die Häuser in der ganzen Stadt von 1 beginnend fortlaufend nummeriert. Das erklärt die hohe Häusernummer. Erst später begann dann jede Straße mit der Hausnummer 1.

 

Unser Mitglied Gerhard Blödgen (Foto) hat diese Schülerliste im Heft 1/2003 der „Düsseldorfer Familienkunde“ veröffentlicht. Das Heft kann bezogen werden bei Monika Degenhard, Krummenweger Str. 26, 40885 Ratingen, Tel. 02102/3 51 96, E-Mail: monika.degenhard@t-online.de.

 
 

Bild: Schule im 17. Jh., Kupferstich v. Abraham de Bosse (1602-1678)

Kopfsteuerliste von Ratingen aus dem Jahr 1663

„Verzeichnus der Capitation Gelder der binnen und bauschen burgerschaft der Statt Rattingen, deß erste termins uff Ostern 1663 Jahres erfallen, so sich ertragen ad 182 RT, 3 ort, 16 alb. Zweiter termin uff Bartholomai ertragt sich gleichfalls ad 182 Rt, 3 ort, 16 alb.“

Die Kopfsteuer wurde von Männern und Frauen, Söhnen und Töchtern (über 15 Jahre), Knechten und Mägden erhoben. Soldaten, arme Einwohner und Geistliche waren von der Steuer befreit, letztere zahlten dafür eine Art Rentensteuer. Die Steuerliste befindet sich im Landesarchiv NRW, Abt. Rheinland, Berg. Landstände Nr. 486, S. 66.

Diese Liste ist in den Heften 4/2007 und 1 u. 2/2008 der „Düsseldorfer Familienkunde“ veröffentlicht worden. Die Hefte können bezogen werden bei Monika Degenhard, Krummenweger Str. 26, 40885 Ratingen, Tel. 02102/3 51 96, E-Mail: monika.degenhard@t-online.de.

Bild: Der Steuereinzieher. Gemälde von Marinus van Reymerswaele, 1542

Liste der Höchstbesteuerten des Kantons Werden aus dem Jahre 1812

In den Akten des Großherzogtums Berg im Landesarchiv befinden sich Listen der sog. „Notablen“, der Höchstbesteuerten, aus den Kantonen des Rheindepartements. Diese Listen der Höchstbesteuerten anzufertigen, wurde durch ein kaiserliches Dekret vom 15.3.1812 befohlen. Die Liste enthält Namen, Vornamen, Stand, Kanton und Wohnort der Notablen. Die Steuerpflichtigen werden nach der Höhe ihrer Quoten eingeschrieben, so dass der am höchsten Besteuerte am Anfang steht.

Diese Liste ist in Heft 2/2015 der „Düsseldorfer Familienkunde“ veröffentlicht worden. Das Heft kann bezogen werden bei Monika Degenhard, Krummenweger Str. 26, 40885 Ratingen, Tel. 02102/3 51 96, E-Mail: monika.degenhard@t-online.de

 

 

Werden, Kupferstich von Merian 1647

Inhaltsverzeichnis Düsseldorfer Familienkunde 2019/3

Hier sind exemplarisch die Inhaltsverzeichnisse von drei Heften der „Düsseldorfer Familienkunde“ aus verschiedenen Jahren aufgeführt. Die Zeitschrift des „Düsseldorfer Vereins für Familienkunde e.V.“ erscheint viermal jährlich zum Preis von insgesamt 16 €. Wer sie abonnieren möchte, wende sich bitte an die Vorsitzende des Vereins, Frau Monika Degenhard, Krummenweger Str. 26, 40885 Ratingen, Tel. 02102/3 51 96, E-Mail: monika.degenhard@t-online.de.

Osmann, H. U.: Die Pächter der Gustorfer Wassermühle im 17. Jahrhundert. S.65                                                                                                                              Die Gaunerkartei S. 71                                                                                       Wege, P.: Ein Besuch im „Center für Familiengeschichte“ von FamilySearch         in Dortmund S.72                                                                                               Wege, P.: 100-Jahr-Feier S.75                                                                                    Wege. P.: Der Serviceblock: Dokumente digital sichern S.75                                   Schroff, H. J.: Namensdefinition Lohgerber S.76                                                Buchhinweise: H. Muschler: Werdener Friedhöfe S.76                                              Buchhinweise:                                                                                                         Sebetzky, H.: Eheschließungen der Pfarrei Hamm 1810-1849 (Cr – Eyck) S. 77                                                                                                                          Kuth, H.: Schatz- und Lagerbuch des Amtes Mettmann 1670 - 1700 (Schluss) S.85                                                                                                                Suchanzeigen S.86                                                                                                   Neue Bücher in unserer Bücherei S.88                                                                      Kohtes, F: Todesanzeigen von Adel. Teil S. 589                                                      Degenhard, M.: Zeitschriftenschau S. 92                                                              Kurz berichtet S. 94

 

Wir laden ein zum Vortrag „Rosenkranz und Totenkrone“

Archäologie im Schatten der Basilika St. Lambertus, Düsseldorf

Peter Schulenberg informiert über Ausgrabungen auf dem bis 1769 bestehenden Friedhof der Pfarrgemeinde. Die Funde geben einen eindrucksvollen Einblick in die Bestattungsriten und die Lebensumstände der Düsseldorfer Bürger zu der Zeit.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 13. Februar 2020, um 19.00 Uhr, im Gerhart-Hauptmann-Haus in 40210 Düsseldorf, Bismarckstr. 90, 4. Etage, Raum 412, statt.

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos. Gäste sind herzlich willkommen!

Die Berufe der Gerresheimer Bevölkerung im 17. und 18. Jahrhundert

In diesem Aufsatz werden die Berufe der Gerresheimer Bevölkerung von 1624-1764 mit Hilfe folgender Quellen aufgelistet:

  1. Die Gerresheimer Kirchenbücher
  2. das Kopfsteuerregister von 1673
  3. Aufsätze zur Gerresheimer Geschichte, verfasst von dem Autor „Montz“, abgedruckt in „Rund um den Quadenhof“ 1977-1981.

Auszug:

BADEN, Ludger, ∞ vor 1637 Sofia N.                       Küster

BADEN, Peter, erw. 1637                                          Küster

BARDENSTEIN, Johann, erw. 1673                         Zimmermann

BECHLENBERG, Jacob, ∞ 1684 Maria Schorn       Bürgermeister

BIRENBACH, Valentin, erw. 1758 u. 1782                Schulmeister, Notar

Der Aufsatz ist abgedruckt in „Düsseldorfer Familienkunde“ 1991, Heft 4. Wer das Heft beziehen möchte, wende sich an Monika Degenhard, Krummenweger Str. 26, 40885 Ratingen, Tel. 02102/3 51 96, E-Mail: monika.degenhard@t-online.de

Bild: Gerresheim in der Topographie Ducatus Montani des Erich Philipp Ploennies (1715)

 

Die Ratinger Zunftmeister im Jahre 1768

Etwa seit dem 12. Jahrhundert schlossen sich in den Städten die meisten Handwerker zu Gemeinschaften zusammen, die später „Zünfte“ genannt wurden. Diese Zünfte herrschten mit strengem Regiment. Sie beeinflussten das Leben ihrer Mitglieder vom Eintritt in die Zunft bis zum Tode. In Statuten wurden die Arbeitszeit, die Rechte und Pflichten von Lehrlingen, Gesellen und Meistern, die Qualität der Verarbeitung, die Zulassung zur Meisterprüfung und die Preisgestaltung geregelt.

Im Landesarchiv NRW befinden sich nun im Bestand Jülich-Berg II Akten, die die Ratinger Zünfte betreffen. Es handelt sich um Bestätigungen der Zunftordnungen durch die Kurfürsten Johann Wilhelm und Karl Theodor 1712 und 1769 für folgende Ratinger Zünfte: Bäcker, Schuster und Hamacher (= Sattler), Schneider, Hutmacher, Schmiede. Die Schmiede waren die bedeutendste Zunft in Ratingen. Die übrigen Zünfte dienten hauptsächlich dazu, die Bedürfnisse der Stadtbevölkerung zu befriedigen; sie produzierten nicht für den Handel. 1769 gab es in Ratingen nur noch fünf Zünfte: die Schmiede-, Schuster-, Hamacher-, Schneider- und Bäckerzunft, da im 18. Jahrhundert viele Missstände im Handwerkerstand herrschten. Um Abhilfe zu schaffen, hob der Kurfürst Karl Theodor 1768 alle von ihm bestätigten Zünfte auf. Die Städte wurden angewiesen, ihm die Anzahl der Zunftmeister anzugeben und Vorschläge zur Verbesserung des Zunftwesens zu machen. Der Ratinger Magistrat teilte ihm daraufhin die folgenden Zunftmeister mit:

Schmiede (Auszug aus der Liste):

Dieses ist die anzahl unserer lobliche Schmit Zunfts Meisteren zu Ratingen wie folgt:

Erstlich Ewerhart Leytman

Johan Pleys

Lutgerus Roßen

Luttuwig Klöckener

Hinrich Schulten

Franciscus Fleus

Wittib Heckermans

Die Liste der Zunftmeister ist in Heft 4/2006 der „Düsseldorfer Familienkunde“ veröffentlicht worden. Das Heft kann bezogen werden bei Monika Degenhard, Krummenweger Str. 26, 40885 Ratingen, Tel. 02102/3 51 96, E-Mail: monika.degenhard@t-online.de .

Das Medizinalpersonal der Mairie Ratingen um 1810  

Im Landesarchiv NRW, Bestand Großherzogtum Berg, Nr. 11394, befindet sich eine Akte,die u.a. eine Aufstellung des „Medizinalpersonals“ in der Mairie (Bürgermeisterei) Ratingenenthält. Ratingen gehörte seit 1806 unter Joachim Murat, einem Schwager Napoleons, zumGroßherzogtum Berg. Diese Akte ist eine interessante personengeschichtliche Quelle über die Personen, die um 1800 in Ratingen im Gesundheitswesen tätig waren. Darüber hinaus brachten weitergehende Recherchen zu dem Apotheker Korte und dem Wundarzt Eisenhuth Erkenntnisse über die vermutlich erste Apotheke in Ratingen und über den Berufsstand derWundärzte. Die Liste des „Medizinalpersonals“ ist in Heft 1/2005 der „Düsseldorfer Familienkunde“ veröffentlicht worden. Das Heft kann bezogen werden bei Monika Degenhard, KrummenwegerStr. 26, 40885 Ratingen, Tel. 02102/3 51 96, E-Mail: monika.degenhard@t-online.de

 

Bild: Wundarzt mit Gehilfen am Bett eines blutrünstigen Kranken. Holzschnitt aus: H. Brunschwig, Chirurgie, Straßburg, Grüninger, 1497.

Der Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds
Vom 15. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurden im Rheinland über 300 Studienstiftungen errichtet. Die Stifter waren im allgemeinen Geistliche, die ihren Verwandten durch die Stipendien den Weg zum Studium erleichtern wollten. Das Vermögen der Stiftungen besteht meist aus Bargeld, Ländereien und Kapitalwerten, aus deren Erträgen die Stipendien bezahlt wurden und werden.
Die Stiftungen sind im Umfeld der Kölner Schulen und Universitäten entstanden, da die Stifter meist ihre Ausbildung auf einem der drei Kölner Gymnasien gemacht haben. Verwalter der Stiftungen waren im allgemeinen die Leiter der Gymnasien. Sie mussten dafür Sorge tragen, dass die Stiftungen im Sinne der Stifter verwandt wurden. Ihre Absichten haben diese in ihrem Testament bzw. der Stiftungsurkunde dargelegt.
Als in napoleonischer Zeit die Gymnasien und die Universitäten aufgehoben werden, endet auch die Verwaltung der Familienstiftungen durch die Regenten der Kölner Gymnasien. 1868 werden die Stiftungen im „Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds“ zusammengefasst, der sie seitdem verwaltet und zweimal jährlich Stipendien vergibt.
Die meisten Stiftungen sind für die Nachkommen der Familien des Stifters gedacht; so sind im Laufe der Zeit viele Abstammungstafeln angelegt worden, um die Berechtigung an der Stiftung nachzuweisen. Diese handgeschriebenen Nachkommenschaftstafeln werden in der Verwaltung der Stiftungen in Köln aufbewahrt. Sie sind eine Fundgrube für Familienforscher, die damit ihre Linie weit zurückverfolgen können und dadurch auch in den Genuss einer Stiftung kommen können
Karl H. Boley, Köln, hat diese Stammtafeln in 15 Bänden veröffentlicht. Seine Bücher enthalten eine Biographie des Stifters, eine Beschreibung der Stiftung und die dazugehörigen Nachkommenschaftstafeln. Interessierte können diese Bände in der Bibliothek des „Düsseldorfer Vereins für Familienkunde e.V.“ und im Internetshop der „Westdeutschen Gesell-schaft für Familienkunde“ einsehen bzw. bezogen werden.

Bild: Ausschnitt aus K. H. Boley, Stiftungen des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds. Bd. 11: Stiftung Seulen

Bild: Der Stifter Cornelius Seulen (Köln 1687, Rheinisches Bildarchiv Nr. 103635)

 

Liste der Höchstbesteuerten von Düsseldorf aus dem Jahre 1812
1806 wurde das Großherzogtum Berg aus dem bisherigen Herzogtum Berg und dem rechts-rheinischen Teil des Herzogtums Kleve gebildet. Es wurde wie in Frankreich in Departements und Arrondissements und in Kantone eingeteilt.
In den Akten des Großherzogtums Berg im Landesarchiv NRW befinden sich Listen der sog. „Notablen“, der Höchstbesteuerten, aus den Kantonen des Rheindepartements. Diese Listen der Höchstbesteuerten anzufertigen, wurde durch ein kaiserliches Dekret vom 15.3.1812 befohlen. Die Steuerpflichtigen wurden nach der Höhe ihrer Quoten eingeschrieben, so dass der am höchsten Besteuerte am Anfang steht.
Quelle: LAV NRW, Abt. Rheinland, Großherzogtum Berg 09756
Die Liste der Höchstbesteuerten von Düsseldorf aus dem Jahre 1812 wurde in der Schriften-reihe der „Düsseldorfer Familienkunde“ 2015, Heft 1, veröffentlicht. Es kann bezogen wer-den bei Monika Degenhard, Krummenweger Str. 26, 40885 Ratingen, Tel. 02102/3 51 96,
E-Mail: monika.degenhard@t-online.de .

 

Bild: Düsseldorf, Rheinansicht. Kupferstich nach Merian, um 1795

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